21.8.11 Rodgau-Tri(du)athlon

Besondere Wetterlagen prägten das Geschehen des 10. Rodgautriathlons  rund um das Niederröder Strandbad. Die Wassertemperatur lag bei gemessenen 23°C und  das bedeutete im Klartext, dass die Notwendigkeit zum Tragen eines Kälteschutzanzugs (sprich Neopren) nicht mehr gegeben war. Für viele eher mäßigen oder unsicheren Schwimmer bedeutet das aber leider auch längeres und möglicherweise verunsichertes schwimmen, also war der erste Schreck beim Lesen des unscheinbaren Zettels „Neoprenverbot“ über der ausgehängten Starterliste groß. So ging es zunächst für die Jedermänner u. -frauen auf den 400m Sprintschwimmkurs. Beim ersten Kontakt mit dem Wasser durfte man allerdings schnell feststellen, dass zwischen gemessener und gefühlter Temperatur bei diesem bedeckten Himmel am Sonntagmorgen ein großer Unterschied besteht. Das Wasser schien doch etwas kühler zu sein.  Der bedeckte Himmel war so jedenfalls nicht vorhergesagt. Aufgrund der Wettervorhersage war eher mit schwül-warmen Wetter bis zu 32°C zu rechnen. Mit dabei bei der Jubiläumsausgabe des Rodgautriathlon war auch unsere Maria Seng in der AK75. Sie ließ es sich nicht nehmen, erneut bei der Jedermanndistanz neben acht weiteren Skiclubmitgliedern zu starten. Nachdem auch die zweite Gruppe der Jedermänner gestartet war, erfolgte der erste Start für die olympische Distanz über 1400m schwimmen und der Himmel zog sich weiter zu. Als der erste Schwimmer der Gruppe 1, Lothar Leder, aus dem Wasser stieg, ging die letzte Gruppe an den Start. Nach einer viertel Stunde sollte bereits Schluss sein für die Schwimmer, nicht weil alle so wahnsinnig schnell waren, sondern weil Donner u. Blitz in der Nähe des Sees den DLRG berechtigterweise  dazu zwangen, den See zu räumen. Eine Maßnahme, die es in 10 Jahren Rodgautriathlon noch nicht gegeben hat und auch für die allermeisten Triathleten eine neue Erfahrung war. So neu, dass viele das Rennen abbrachen und fortan als Zuschauer agierten. Für diejenigen, die ungeachtet der Situation in die Wechselzone liefen, bedeutete das Radfahren auf dem 42km Kurs, ebenso wie für diejenigen, die schon auf der Radstrecke waren, eine Regenschlacht.  Irgendwann ließ der Regen nach und es konnte richtig Gas gegeben werden. Auf der 10km langen Laufstrecke schließlich fing es später wieder an zu regnen, da waren die Jedermänner nach 400m Schwimmen, 14km Rad und 4km Laufen schon im Ziel. Auch die Siegerehrung – die für die zwei unterschiedlichen Startgruppen diesmal separat erfolgen musste – ging weitgehend im Regen unter.  Noch mal zu Maria, sie ließ es sich trotz widriger Umstände auf der Radstrecke nicht nehmen, auf die Laufstrecke zu gehen und als älteste Teilnehmerin an diesem Tage das Rennen zu beendete, Respekt!

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